Willkommen
Katalog
Winter-Galerie
Sommer-Galerie
Werkstatt-Galerie
besondere Steine
Neues
Ausstellungen
Vita
Presse
Kontakt
Anfahrt
Impressum
 


Die erste Begegnung mit Ton als Werkstoff für mein künstlerisches Schaffen hatte ich im Jahr 1996 während eines Kurses der Volkshochschule. Bei dieser Gelegenheit wuchs in mir eine starke Beziehung zu diesem natürlichen Element. Gebrannter Ton entfaltet in der Kunst seit Tausenden von Jahren seine faszinierende Wirkung in Form und Farbe bei den Menschen auf viele Arten. Mir war klar, dass ich in dieser langen Tradition meinen Platz finden wollte.  

Der Hang zur außergewöhnlichen Gartengestaltung hatte bereits in dieser Anfangszeit großen Einfluss auf meine kreative Arbeit mit Ton. Daraus ergab sich ein intensives Wechselspiel von Inspirationen. Zu Hause entwickelte ich die Techniken im Umgang mit Ton zunächst auf dem Küchentisch weiter und entdeckte immer neue Gestaltungsformen, die dann für die eigene Verwendung gebrannt wurden.  

Während dieser Entdeckungsphase schloss ich mich im Jahr 1999 der Künstlergemeinschaft „Alte Tischlerei“ in Ganderkesee an. Gemeinsam mit anderen Hobbykünstlern hatte ich nun die Möglichkeit, meine Werke auch der Öffentlichkeit zu präsentieren. Dazu trug im Jahr 2003 auch der Beitritt zum Verein „De oll’n Handwarkers ut Worphausen un annere Dörper“ in der Nähe des Künstlerdorfs Worpswede bei. Hier nahm ich zwei Jahre lang aktiv an verschiedenen Handwerkermärkten und Ausstellungen im Großraum Bremen teil.  

Durch den Kauf eines Hauses mit einem Nebengebäude, in dem ich mir eine eigene kleine Werkstatt einrichtete, bekam mein Hobby im Jahr 2001 endlich seinen festen Platz. Seitdem arbeite ich hier in meiner Freizeit und stelle Gartenkeramik her.

Während eines Raku-Kurses mit Heidrun Kohnert und Jürgen Knapp in Delmenhorst lernte ich im Jahr 2001 auch die Gestaltungs- und Brenntechniken dieser mittelalterlichen Töpferkunst aus Japan kennen.

 Diese erste Begegnung mit der Keramikerin Heidrun Kohnert aus Bassum-Hallstedt entfesselte in mir den Wunsch nach immer neuen kreativen Herausforderungen. In meiner weiteren künstlerischen Entwicklung gab und gibt mir Heidrun Kohnert wertvolle Unterstützung bei der Umsetzung meiner kreativen Ideen. Sie ist seit 2001 meine Mentorin, die engagiert und sehr sensibel großen Wert auf die Entfaltung meiner eigenen künstlerischen Ausdrucksweise legt. Dafür kann ich ihr nur von Herzen danken und alle Kunstinteressierten zu einem Besuch ihrer Präsentation im Internet einladen. Hier ist sie:


www.keramik-atlas.de/keramik_atlas/keramik_2/HeidrunKohnertKeramik

Nicht zuletzt aus diesem Grund zähle ich in den vergangenen Jahren zu den „Stammgästen“ bei den Kursen der Sommer-VHS von Heidrun Kohnert. Diesen Workshops in Bassum- Hallstedt widme ich in jedem Jahr eine Woche meines Sommerurlaubs und habe hier den größten Teil meiner Techniken erlernt. Angelehnt an das Lebenswerk von Friedensreich Hundertwasser entstand bei diesen Workshops im Jahr 2002 ein etwa zwei Meter hoher Drachenberg. Ein Jahr später folgte die künstlerische Gestaltung einer gut drei Meter hohen Hundertwasser-Säule, die seitdem in unserem Vorgarten zu bewundern ist.

Durch liebe Bekannte wurde ich im Jahr 2005 zur Gestaltung einer Säule mit Blumenmuster zur Abdeckung ihrer Gartenelektrik inspiriert. Es folgten ein Jahr später zwei Gartenlampen mit blauer Kugel. Sie zieren jetzt unseren Garten. Als weiterer Blickfang zieht seit dem Jahr 2007 ein „Hundertwasser-Turm mit Zwiebeldach“ die kunstinteressierten Gäste in unserem Garten als Gestaltungsobjekt und faszinierende Gartenleuchte in ihren Bann. Ein knapp zwei Meter hohes Leuchtobjekt aus dem Jahr 2009, in dem strahlendes Licht durch ebenso raffinierte wie filigrane künstlerische Gestaltung zur hoch auflodernden Flamme wird, ist in jeder Jahreszeit zu einem zentralen Punkt unseres Gartens geworden.

Nachdem ich zehn Jahre lang meine Gartenkeramik auf unterschiedlichsten Ausstellungen und Märkten präsentierte, beschloss ich im Jahr 2009, unseren eigenen Garten zur Plattform für kleine, individuelle Ausstellungen mit anderen Kunsthandwerkern zu machen. 

Als große Erfolge animierten die erste  “Licht+Feuer-Nacht“ im November 2009 und der anschließende „Adventszauber“ sowie die zweite „Licht+Feuer-Nacht“ im Jahr 2010 jeweils rund 900 kunstinteressierte Besucher zum Besuch unseres traumhaft illuminierten Gartens in der dunklen Jahreszeit.

Im Mai 2011 hat nun zum ersten Mal die Ausstellung „Mediterraner Sommertraum“ den Garten mit ganz anderen Akzenten und neuen Ausstellern gefüllt. Es wehten neue Inspirationen  im Südwind…  

... und es gibt weitere Ausstellungen in meinem Garten.

 
Top